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HYROX

Das HYROX Men PRO war klasse! 16. Platz in einem vielseitig besetzten Feld aus Crossfit-Athleten und vielen mehr. Ich war definitiv der Schmalste von allen. Das HYROX war top organisiert. 30min. vor dem Start gab es ein verpflichtendes Briefing, bei dem nochmal die wichtigsten Regeln zu jedem Workout erklärt wurden. Es gab einen Bereich zum Aufwärmen. Hier standen alle Geräte und Gewichte, wie später im Rennen. Die ganze Zeit lief Musik und Supporter gab es genug. Die Volunteers waren klasse. Sie redeten einem zu! Das fand ich sehr wichtig und half mir auch. Aber nun zum HXROX!

Nach dem ersten Kilometer in 3:30min. ging ich als zweiter an das Skiergometer. Nach den 1000m dort, verließ ich als vierter das Workout, befand mich aber beim 175kg SledPush an Position drei. Doch schon dort merkte ich, dass ich eben nicht so viel Masse mitbringe wie viele andere. Die ersten 25m funktionierten, wie ich es mir vorgestellt habe. Doch zu Beginn der zweiten 25m hatte ich gleich ein Problem. Vor meinem Schlitten hat sich am Markierungstape ein kleiner Teppichwulst gebildet und ich haben den Schlitten nur mit viel Mühe und Kraftverlust darüber bekommen. Ich rutschte drei Plätze nach hinten, konnte diese aber wieder beim Laufen gut machen. Wieder als dritter kam ich zum 125kg SledPull. Oha, war das hart für mich. Erst auf den zweiten 25m fand ich eine Technik mit der ich etwas Kraftsparend und besser vorankam. Dennoch habe ich hier einiges an Kraft und Zeit liegen gelassen. Ganze 8:24min. habe ich gebraucht. Am vierten Workout den 80m Burpee Broad Jump konnte ich meine konditionelle Stärke ausspielen und den Abstand wieder verkleinern und einen Platz gut machen. Auch beim 1000m Rudern kam ich gut klar und schob mich wieder einen Platz nach vorne. Beim 200m KettleBell Farmers Carry mit insgesamt 64kg Gewicht wählte ich ein schnelles Gehtempo, aber absetzten musste ich ein paar Mal, da meine Hände ziemlich rutschig waren und ich Talkum nehmen musste. Langsam ging es dem Ende zu. Noch zweimal 1000m Laufen und zwei Workouts. Das hieß aber auch, das die WallBalls bald kommen. :D Vor den WallBalls hatte ich schon vorher Respekt. Ich habe sie zwar auch trainiert, aber so ganz konnte ich mich mit ihnen nicht anfreunden. Naja, aber erstmal waren noch 100m 30kg Sandbag Lunges zu absolvieren. Die Energie war da, aber nach 2/3 der Strecke musste ich richtig beißen. Nach dem Ende des Workouts konnte ich auch nicht direkt loslaufen, wie zuvor bei den anderen. Die letzten 1000m lief ich wieder mein Tempo, schüttelte gegen Ende nochmal die Arme aus und merkte was ich schon so gemacht habe. Bald kommt das Finish! Doch an den WallBalls verbrachte ich ganze 10:47min. :D Das war kein Zuckerschlecken und kostete mich nochmal zwei Plätze! Die 9kg Kugel musste immer an ein 3m hohes Target geworfen werden. Hinzukommt immer ein Sqaud, bei dem die Hüfte knapp unter die Knie muss. Für mich das härteste Workout des Hyrox!  Nach 01:21:15 h überquerte ich die Ziellinie und war so platt, wie lange nicht mehr. Das Hyrox war eine tolle Erfahrung für mich. Mein Körper hat sich gleich danach gemeldet und der Muskelkater sagt auch „Hallo“. Ich habe gemerkt, dass es teilweise Übungen sind (SledPullPush, WallBalls, Sandbag Lunges) die ich sonst nicht mache und das mir auch einfach Körpermasse fehlt, die ich gegen den Schlitten stemmen kann. Auch „Schmerz“ war dabei, aber wie war das? „Schmerz ist nur die Schwäche, die deinen Körper verlässt!“. Die fehlende Masse wiederum bringt mir Vorteile beim Laufen. Ich konnte auf jedem 1000er Plätze gut machen.

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