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Sparkassen Cross de Luxe

Tolle Veranstaltung und eine körperliche Erfahrung, die ich möglichst nicht nochmal machen möchte.

 

In diesem Jahr erwartete mich wie im letzten Jahr eine 18km lange Strecke, bestehend aus zwei Runden. Das Ziel war klar: Titelverteidigung!

14:30 Uhr fiel der Startschuss. Gleich nach dem Start ging es ins etwa 17°C kaltes Wasser. Zusammen mit Robin Espenhain ging ich aus dem Wasser und ich machte kontrolliert Tempo. Nach dem ersten Hindernis „Schlammpackung“  führte ich das Feld an und bekam etwas später von Thomas Häusler Gesellschaft. Zu zweit liefen wir dann einen ordentlichen Vorsprung heraus. Das Tempo war super und ich konnte gut mitgehen. Ich lief einige Passagen etwas vorsichtiger. Die verlorenen Meter machte ich jedoch an den Hindernissen wieder gut. Nachdem an meinen beiden Schuhen die Doppelknoten aufgegangen sind, verlor ich den Anschluss. Ich kam aber wieder ran. Jedoch merkte ich, dass in meinem Körper etwas nicht stimmt. Etwa bei Kilometer 8 begann meine Magen mir an Sorgen zu bereiten. Kurz nach Beginn der zweiten Runde, wurde es dann schlimmer und es war wie eine Luftblockade. Es gab kurze Phasen, in denen die Magen-Darm-Beschwerden nachließen und ich meinen Schritt weiterlaufen konnte.

Nach den Trails auf dem ersten Teil der Strecke, war dann nicht mehr viel möglich. Dort befand ich mich dann bereits auf Platz 4. Ab dem „Fuchsbau“ war es dann eine Qual. Ich konnte nur noch gehen und musste Pausen machen. Ich sagte mir, dass ich definitiv noch finishen will. Nach einer etwas längeren Pause versuchte ich wieder zu Laufen und biss die Zähne zusammen. Jedoch war das Tempo nicht so, wie ich problemlos laufen würde. Ich wurde auf dem letzten 3 bis 4km dann noch von vier weiteren Teilnehmern überholt. Ich rettete mich mit Platz 8 ins Ziel. Ich war froh, dass ich es geschafft hatte. Ich ging schnell duschen und setzte mich erstmal hin, damit sich mein Magen beruhigen konnte. In den Rundenzeiten spiegeln sich meine Probleme wieder: 1. Runde 49:47min. / 2.Runde: 65:23min.

Erholt habe ich mich schnell, denn das Tempo war gezwungener Maßen niedrig und dadurch die Beanspruchung gering. Danke an Moderator Roman Knoblauch für die lieben Worte bei meinem Zieleinlauf.

 

 10km mit Magenproblemen laufen ist eine Erfahrung, welche ich keinem Läufer oder Triathleten wünsche. Auf der Langdistanz solche Probleme haben – Horror! Es ist mehr Qual als Spaß. Aber es kann nicht immer perfekt laufen und außerdem ist dabei sein alles. Glückwunsch an die Sieger/innen! Nächstes Jahr greife ich wieder beim CrossDeLuxe an.

Nächste Woche Samstag geht es dann beim Reebok SpartanRace in Berlin an den Start. Ich freue mich auf mein zweites und drittes SpartanRace in diesem Jahr.

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