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34. Leipziger Triathlon - OD

Am Sonntag 08:15 Uhr ging es für Feli und mich bereits zum Kulkwitzer See zum Aufbau des Schwimmausstieges. Für mich fiel 11 Uhr der Startschuss über die Olympische Distanz, für Feli 14:30 Uhr über die Sprint-Distanz. Von der Verteidigung meines Titels über die Sprint-Distanz aus dem letzten Jahr sah ich ab, da mir die Olympische Distanz hinsichtlich der Regionalliga-Wettkämpfe mehr bringt. Ich war gespannt, wie mein zweiter Triathlon der Saison läuft. Die Konkurrenz war groß und stark - Per Bittner, Christian Otto und Martin Schulz sind drei der Namen, welche am Ende sogar in dieser Reihenfolge das Podium besetzten. Doch dies hielt mich nicht davon ab, mir das Ziel zu setzen eine Platzierung in den Top10 zu erreichen.

Nach dem Regionalliga-Wettkampf an der Koberbach-Talsperre, wusste ich was ich optimieren muss, denn dort lief nicht alles rund. Also mal schauen!

Pünktlich 11 Uhr fiel der Startschuss für erste Welle. Zusammen mit Erik und Max vom Ligateam starteten wir in Ufernähe. Auf der linken Seite bildetet sich dann die Führungsgruppe. Die Verfolgergruppe bestand dann aus uns und etwa fünf weiteren Triathleten. Schon beim Schwimmen merkte ich, dass dies deutlich besser funktioniert als beim Koberbach-Triathlon. Ich blieb an Max dran und setzte mich sogar nach der letzten Boje an die Spitze der Verfolgergruppe.
Mit einer Zeit von 22:50min. über 1600m konnte ich also an meine alte Schwimmform anschließen. Als 7.Platzierter verließ ich das Wasser.

Der Schwimmausstieg für mich immer noch der Beste, den ich kenne. So viele Zuschauer, welche anfeuern und ordentlich Lärm machen. Dies war auch in der Wechselzone spürbar. Mit meiner Startnummer 11, hatte ich einen tollen Platz in der ersten Reihe.

Bei meinem Wechsel benötigte ich ungewohnt viel Zeit, sodass ich drei Plätze verlor. 

Doch zu Beginn meiner schwächsten Disziplin schob ich mich wieder zwei Plätze vor. Ich war gut unterwegs, verschätzte mich im ersten Ort mal kurz und erwischte den Fahrbahnrand und das Gebüsch, aber ansonsten blieb alles bestens. Auf der ersten Runde konnte ich noch einen Platz gut machen, doch auf den weiteren drei Runden verlor ich dann insgesamt noch zwei Plätze. Das Radfahren ging dennoch ausgesprochen gut. Ab Kilometer 25 rechnete ich eigentlich damit, dass Marc, ebenfalls aus dem Ligateam, an mir vorbeizog. Doch das passierte nicht. Am Ende der 42km langen Rad-strecke stieg ich als 8.Platzierter vom Rad.
Mein Schnitt – rund 41km/h – der übertraf meine Erwartungen. Diesmal folgte ein schneller Wechsel.

Beim anschließende Laufen fehlte mir zu Beginn die Spritzigkeit, was dazu führte, dass ich zwei Plätze verlor und auf Platz zehn abrutschte. Dort lief Marc an mir vorbei, welcher mir angesichts meiner Radleistung gut zusprach. An dieser Stelle – Danke Marc! 

 

Jetzt hieß es bloß nicht noch einen Platz verlieren. Zum Ende der ersten Runde lief ich dann auf Platz 9 vor, welchen ich dann aber an einen anderen Athleten wieder abgeben musste. Auf der zweiten Lauf-runde lief es dann nicht mehr ganz so Runde wie auf der Ersten. Ich kämpfte wie alle anderen auch und das machte sich mit einem Energieschub auf dem letzten Kilometer bezahlt. Nach 02:03:51 min. überquerte ich als Zehnter mit einem HighFive mit Andreas Clauß die Ziellinie. Ich war happy! 

 

Ein toller Wettkampf, mit tollem Wetter und der besten Anfeuer-Crew (meine Eltern, Feli, Rike, Vinni, Chris, Caro, Daniel und Bastian). Danke auch an die vielen Zuschauer und meinem Sponsor BenschMedia, welcher auch zum Anfeuern an der Strecke war.

 

Leider gab es auf der Radstrecke wieder einige Stürze. Ich wünsche allen Gestürzten eine gute Genesung! 

In den kommenden Wochen werde ich die Schwimmform versuchen weiter auszubauen. Gleiches gilt für das Radfahren. Auch sehr wichtig wird das Koppeltraining Rad-Lauf sein. Nächster Triathlon-Stop wird Grimma am 19.August.

Bereits am Donnerstag hat mich Feli besucht. Wir hatten ein wunderschönes Wochenende zusammen. Für Feli war der Leipziger Triathlon der erste Triathlon in dieser Saison. Mit einem 9. Platz bei den Frauen war das ein super Einstieg. Ich bin so stolz auf dich! Nächstes Wochenende fahren wir dann zusammen nach Berlin zur Adidas Runners Citynight 2017. Mal schauen was da geht!

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