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8. Koberbach Triathlon - OD

Heute Morgen startete ich zusammen mit Christoph Klipp, Maximilian Breitkreuz, Marc Werner und Eric Müller in den ersten von fünf Regionalligawettkämpfen. Für mich war es gleichzeitig der erste Triathlon der Saison und die Wettkampfpremiere mit meinem neuen Canyon Speedmax CF 9.0 DI2. Die Olympische Distanz fand in der und um die Koberbachtalsperre statt.


Pünktlich 10 Uhr fiel der Startschuss. Bis zur ersten Boje befand ich mich in der Führungsgruppe, verlor aber leider nach der Boje den Anschluss und führte die Verfolgergruppe an. Dies kostete Kraft. Kein anderer konnte vorbeischwimmen, stattdessen bildete sich eine einer Reihe, die sich aber nach der 2.Boje trennte. Mit ungewohntem Rückstand ging es aus dem Wasser. Ein schneller Wechsel folgte und schon ging es auf die Radstrecke, bestehend aus zwei Runden und einem Wendepunkt.

Sie war sehr windig und hatte etwa 320HM, was sie anspruchsvoll machte. Auf dem Rad verlor ich weniger Plätze als im Vorjahr. Mein Trainingsstand ist nicht optimal, aber besser als im letzten Jahr, d.h. es geht vorwärts. Ein etwa 1,4km lang gepflasterter Weg mit Rasen befand sich auf jeder Runde, was dazu führte, dass einige Athleten der Quadrathlon-EM langsam fuhren. Ein Schild: „Langsam fahren“ machte darauf aufmerksam. Aber für mich und viele anderen gab es da kein "langsam fahren". Auf der zweiten Runde fuhr ich dann auf den linken schlechteren Teil um vorsichtige Athleten zu überholen.

Am Ende der zweiten Runde musste dann die Runde erneut befahren werden. Der Wendepunkt befand sich mitten in einer Abfahrt, bei der man bedenken muss, dass es eine kleinere Landstraße war auf der andere Triathleten schnell weiterfuhren und wir wenden mussten. Es hätte bestimmt eine bessere Lösung gegeben.

 

Zurück in der Wechselzone waren meine Beine zunächst erstaunlich locker. Ich ging wie immer recht zügig an, um zu schauen was geht. Ich merkte schnell, dass die Beine nicht locker blieben.

 

Die erste Laufrunde war hart, auf der zweiten Runde sah das deutlich besser aus, trotz meines eingeschlafenen rechten Fußes. Die zweite Runde machte dann auch wieder Spaß.

Im Ziel angekommen platzierte ich mich als dritter des Teams auf dem 14. Platz der Regionalliga Ost. Im Team platzierten wir uns auf dem zweiten Platz. Das ist definitiv ein erfolgreicher Ligastart. Ich freue mich sehr darüber. Glückwunsch auch an Max, der sich den zweiten Gesamtplatz holte. Des Weiteren bin ich gestern Sächsischer Hochschulmeister 2017 geworden.

Meine Meinung zur Strecke und Organisation:
Die anspruchsvolle Rad- und Lauf-Strecke machte Spaß, auch wenn ich das vielleicht während des Rennen teilweise anders sah.

Für mich gehört der oben angesprochene schlechte Weg sowie der enge Wendepunkt, auch wenn ich keine Probleme hatte, nicht in einen Wettkampf indem sich Sportler aus Quadrathlon; Regionalliga Herren, Damen, Masters sowie der freien Olympischen Distanz gleichzeitig auf der Strecke befinden. Des Weiteren ist die Radstrecke 4km zu kurz, wobei es aufgrund des so oder so vorhandenen Wendepunktes kein Problem gewesen wäre diesen weiter nach hinten zu versetzen.

Bis zum Zieleinlauf war der Wettkampf super organisiert. Was danach folgte war ein reines Desaster. Die Siegerehrung sollte direkt 12:30 Uhr stattfinden. Letztendlich waren wir 15:15 Uhr zurück in Leipzig und die Siegerehrung fand 15:30 Uhr statt. Drei Stunden Verzug sind nicht akzeptabel und eine Zumutung, bedenkt man die Fahrtzeit einiger andere Teams. Mit der sinngemäßen Aussage „Bald ist Siegerehrung“ wurden wir oft hingehalten. Traurig ist auch, dass sich oft für die tolle Organisation selbstgelobt wurde. Prämien werden nicht zugesandt.

Abschließend kann ich sagen, dass ich angesichts meiner Vorbereitung und die Zeit welche ich investieren konnte, mit der gezeigten Leistung zufrieden sein kann. Zurzeit lässt die Uni nur eine Schwimmeinheit in der Woche zu. Beim Laufen und Rad bin ich auf einem guten Weg, aber auch hier kann ich noch um einiges schneller werden. Der nächste Triathlon ist dann der Leipziger Triathlon. Ich freue mich drauf!    


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