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Zucker - süß, verführerisch, aber schlecht?

Mein nächster Post dreht sich um das, was uns alle jeden Tag begleitet, wenn wir Essen und Trinken. Zucker, ein Lebensmittel welches uns schmeckt!?

 

Die Verlockung von Schokolade, Gummibären und vielen anderen Süßwaren ist groß. Doch das ist für euch bestimmt nicht neu. Im Durchschnitt nimmt jeder Deutsche nach einer Studie der World Health Organization etwa 35kg Zucker im Jahr zu sich. Das ist viel zu viel.


Doch warum 35kg?

Das Problem ist, dass Zucker nicht immer Zucker heißt und dazu in vielen Produkten, beispielsweise in Sauren Gurken, versteckt ist. Warum? Zucker gibt Geschmack, hat dazu ein Suchtpotential und hat sich über die letzten Dekaden zunehmend in unsere Lebensmittel eingeschlichen. Saccharose, Dextrose, Glukose, Raffinose, Fruktosesirup, Glukosesirup, Stärkesirup sind einige von diesen Begriffen.  

 

Ich nasche gerne, habe aber gelernt darauf zu achten und es herunterzufahren, denn es trägt nicht gerade zu einer gesunden Lebensweise als Sportler bei. Natürlich, ich mache viel Sport und hin- und wieder eine süße Energiezufuhr ist nicht schlecht. Ich denke ihr wisst was ich meine. Generell greife ich lieber zum Obst.
Obst spielt als Ersatz für die Süßigkeiten eine wichtige Rolle, aber der Fructose-Gehalt in manchen Produkten ist hoch bzw. zu hoch laut Ernährungswissenschaftlern. Hierfür sind Mandarinen ein gutes Beispiel. Im Vergleich zu einem "Berliner" oder anderem Gebäck mit Glasur etc. ist der Unterschied im Zuckergehalt nur gering. Es ist egal ob ihr eine Handvoll Mandarinen oder ein Gebäck esst. Am Ende kommt es vom Zuckergehalt auf das Gleiche hinaus. Doch der Vorteil liegt am Ende immer noch bei der Mandarine. Sie enthält Vitamine und hat im Vergleich zum Industriezucker "besseren" Zucker. 

 

Die andere Seite des Zuckerkonsums ist bei vielen noch nicht so bekannt. Was wir alle wissen ist, dass Zucker bei übermäßigem Konsum zu Diabetes führen kann und den ein oder anderen körperlichen Effekt, wie unreine Haut etc. verursachen kann. Doch er richtet auf Dauer auch Schaden im Gehirn an – kurz gefasst „Wir werden dumm!“ Darüber gibt es zahlreiche Studien und Experimente, welche an Tieren und durchgeführt wurden. Doch darauf möchte ich in diesem Beitrag nicht eingehen, da ich kein Experte bin. Dennoch möchte ich euch diesen Gedanken ans Herz legen und kann euch den folgenden kleinen Artikel dazu empfehlen: US-Studie: Zu viel Zucker macht dumm    

 

Ganz ohne Zucker leben? Geht! Einfach mal bei Katharina vorbeischauen. Sie hat das geschafft.
Ich persönlich werde weiter gut auf meinen Zuckerkonsum achten. 

 

Vor allem in den letzten zwei Jahren rückten Zuckeralternativen immer mehr in den Mittelpunkt.

Meine Erfahrungen mit Zuckeralternativen:    

Stevia

Stevia ist unter vielen jungen Leuten durch die „Coca Cola Life“ bekannt geworden. Doch was ist das überhaupt?

Stevia wird aus der Stevia-Pflanze gewonnen und ist ein Süßstoff. Die Gewinnung des weißen Pulver hat seinen Ursprung bei der indigenen Bevölkerung Brasiliens und Paraguays

Das Verhältnis von Stevia zu handelsüblichem Zucker liegt bei 1g zu ca. 200g. Das ist der große Vorteil von Stevia, erklärt aber gleichzeitig seinen Preis.

Der einzige Nachteil an Stevia ist, dass es einen Eigengeschmack hat. 

Birkenzucker

Birkenzucker ist der unbekanntere Zuckerersatz, obwohl er günstiger als Stevia ist. Der Vorteil von Birkenzucker ist, dass er keinen Eigengeschmack hat und Zähne und Zahnfleisch nicht so stark angreift. Gleichzeitig hat er 40% weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker.

Er hat ein 1:1 Mengenverhältnis zu normalem Zucker. Hergestellt wird Birkenzucker aus genfreiem Mais. Natürlicherweise kommt er in zahlreichen Früchten, Beeren und Gemüsepflanzen vor.

Birkenzucker ist beispielsweise perfekt für Waffeln oder Eierkuchen. Hier müsst ihr nur wissen, dass Birkenzucker bei einem Hefeteig nicht geeignet ist.

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