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Saisonrückblick 2016

Die Saison endete so wie sie begonnen hat mit einer Verletzung. Das Läuferknie welches ich zu Beginn des Jahres für 9 Wochen auf der linken Seite hatte, hatte ich bis zum vergangen Dienstag bereits für 8 Wochen auf der rechten Seite. 

Doch beginnen wir im Frühjahr! Während der Verletzungsphase ließ ich das Laufen komplett weg und viele Einheiten fanden im Wasser statt. Gelegentlich sprang ich auch in den Sattel, welches ich hätte öfter tun sollen, denn während der Triathlon-Wettkämpfe verlor ich sehr viele Plätze auf dem Rad.

 Zum Unistart im April konnte ich dann wieder Laufen und startete nach vier Wochen leichtem Lauftraining beim Leipzig-Marathon über die 10km. Ich setzte mir kein Ziel und ging demzufolge entspannt an den Start. Das war anscheinend sehr gut für meinen Kopf, denn mit einer 36:33min. konnte ich meine alte Zeit um 32s verbessern. Ein sehr motivierender Wettkampf.

 

Ein Monat später stand der erste Triathlon in Gera im Kalender. Hier galt es für mich zu schauen, wie der Leistungsstand aussieht. Ich übertraf meine gesetztes Zeitziel, blieb unter 02:05h, wurde aber leider 11-ter. Wiederum einen Monat später stand mein erster Regionalliga-Wettkampf bei meinem Heimattriathlon in Hohenfelden(Erfurt) an. Hier machte mir, wie bereits in Gera, das Radfahren zu schaffen und ich verlor viele Plätze. Dennoch wurde es am Ende Platz 3 mit dem Team. Super! Der anschließende Ultramarathon eine Woche später verlief auch bestens. Mit dem Vorjahres Team bestehend aus Daniel Leese, Ingo Thurm und Dirk Ruprecht stellten wir einen Streckenrekord mit 07:12:15h über die 100km mit 2300Hm entlang des Rennsteiges auf.

 

In der folgenden Prüfungsphase nahm ich aus zeitlichen Gründen, im Training etwas Fahrt raus, aber den Leipzig Triathlon ließ ich mir nicht entgehen. Dennoch entschied ich mich aus dem genannten Grund nur auf der Sprint-Distanz zu starten.
Überraschend holte ich mich mir einen Start-Ziel-Sieg. Doch die Zielzeit von 01:01:32h lag leider noch über einer Stunde. Auch hier war wieder meine Radleistung die Schwachstelle. 2min. schneller und ich hätte die Stunde nicht überschritten. 

 

Der August war Wettkampffrei und galt dem Training für den wiederum Wettkampfreichen September. Dieser startete mit dem härtesten Rennen, welches ich bis heute gemacht habe. Das SpartanRace Beast mit 26km und mehr als 1500Hm verlangte mir alles ab. Nach langem hin und her aufgrund einer Erkältung, welche zum richtigen Zeitpunkt verschwand startete ich, trotz leichter Knochenhautentzündung. Im Elite-Heat erreichte ich Platz 20. Mit dieser Platzierung war ich angesichts der Schmerzen auf der zweiten Hälfte am Knöchel und dem damit verbundenen nicht optimalen Training in den Wochen zuvor mehr als zufrieden. Es war eine tolle Erfahrung und ich werde wieder antreten.

 

Die Woche darauf fiel der Startschuss zum letzten Regionalliga-Wettkampf in Cottbus als Super-Sprint. Dort erreichten wir leider nur Platz 4 und konnten somit den dritten Platz in der Gesamtwertung nicht festhalten. Dennoch ein super Ergebnis für meine erste Regionalliga-Saison. Wiederum eine Woche später folgte der „Cross de Luxe" über 16km(18,5km) bei dem ich mir den Sieg erkämpfte, mir jedoch eine Überlastung des Knies auf den letzten Kilometern zuzog und somit das oben erwähnte Läuferknie resultierte. Zum Glück war nun erstmal Pause bis zum letzten wichtigen Wettkampf der Saison. Ich dachte mir, dass fünf Wochen ausreichen, aber es hieß Zähne zusammenbeißen und mal nicht vernünftig sein, denn ich wollte mir das Triple beim „3.King of Cross“ holen. Ich trainierte wieder viel Alternativ und lief in der Woche zuvor einmal auf der Bahn. Ich konnte meine Fitness halten. Über meinen am Ende erreichten 2.Platz an der Mühlburg war ich dann dennoch sehr zufrieden, denn mit Robin Schade, Kevin Stadler und Moritz Sparbrod waren starke Läufer am Start.

 

In den Wochen nach dem „King of Cross“ pausierte ich zwei Wochen komplett und stieg dann wieder mit dem Schwimmen ein. In der vergangenen Woche begann ich wieder mit dem Laufen um zu schauen wie sich mein Knie macht. Es klappte super!

 

Ich möchte auch über meine Unterstützer sprechen. In der vergangenen Saison hatte ich vor allem Unterstützung durch meine Trainingsgruppe von Lauftraining.com/Lauffreu(n)de e.V. die das Training immer lustig und motivierend gestalteten. Gleichzeitig auch ein Danke an meinen Trainer Ronny Martick.

Ein großes herzliches Dankeschön bekommen meine Eltern, denn sie haben es oft eingerichtet mich bei Wettkämpfen zu begleiten, zu unterstützen, anzufeuern und Fotos zu machen.

 

Meine Saisonplanung 2017 werde ich Anfang bis Mitte Dezember machen. Was ich jetzt schon weis, dass ich im nächsten Jahr mit der Unterstützung von „RaabVitalfood“, „Fitness am Bruehl" und „Bensch Media“ Schwimmen, Radfahren, Laufen und über Wände klettern werde. Darüber freue ich mich sehr. Bereits im Oktober bekam ich Unterstützung von ihnen. Danke dafür!  

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