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33. Leipziger Triathlon

Was für ein heißer, langer, aber erfolgreicher Triathlon-Tag beim 33. Leipziger-Triathlon.
Mein Tag begann früh! 6:30 Uhr klingelte mein Wecker. Frühstück vorbereiten, Sachen einpacken und schon ging es zum Kulkwitzer See. 8:15 Uhr traf sich das Leipziger Regionalligateam zum Aufbau des Schwimm-Ausstiegs. 11 Uhr starteten 521 Triathleten und Triathletinnen über die Olympische Distanz. Mit dabei Marc Werner(Platz 5), Maximilian Breitkreuz(Platz 6), Christoph Klipp(Platz 13) und Christoph Schor(Platz 27) vom Regioteam.
Mein Startschuss fiel 3 ½ Stunden später. Ich entschied mich nur bei der Sprint-Distanz(Fitness) an den Start zu gehen, da ich mich in der Prüfungsphase befinde und sich für Radfahren und Schwimmen nur wenig Zeit fand.


Die Temperaturen waren nahe der 30°C und ich fühlte beim Anfeuern mit allen mit, freute mich aber dennoch auf meinen Wettkampf. Mit der Zeit wurde das Stehen in der Sonne anstrengend und ich suchte schattige Plätze auf. Die Zeit ging nur „langsam“ vorbei und ich war froh, als ich mit dem „Aufwärmen“ beginnen konnte. 15 Minuten vor dem Start zog ich mir meinen Neo an. Anschließend sprang ich sofort ins Wasser, um mich abzukühlen und wieder frisch zu werden, denn die lange Zeit und die Wärme hatten mich müde gemacht.
Pünktlich 14:30 Uhr fiel der Startschuss. 597 Einzelstarter, aufgeteilt in Sprint-u. Volkswelle sowie 49 Staffeln begaben sich auf die 660 Meter(Ausschreibung 550m) kurze Schwimmstrecke.
Der Wasserstart lief sehr ruhig ab, denn ich hatte zu beiden Seiten viel Platz. Dies ermöglichte mir einen schnellen Start ohne Schläge oder Ähnlichem. Gleich zu Beginn setzte ich mich an die Spitze des Schwimmfeldes, verfolgt von je einer Gruppe von links und rechts. Bis zur 1.Boje sammelte sich eine größere Gruppe hinter mir. Auf dem Weg zur 2.Boje zog sich das Feld auseinander und es bildete sich eine Reihe, die sich auf vier Schwimmer reduzierte. Immer noch als Führender ließ ich die 2.Boje hinter mir und stieg auch am Ende als erster aus dem Wasser. Innerhalb von 6 Sekunden kamen drei Verfolger aus dem Wasser.
Neo auf, Arme raus, Badekappe und Brille ab und auf geht´s!
 Der Weg in die Wechselzone für mich der Beste und Schönste meiner bisherigen Wettkämpfe. Zahlreiche Zuschauer klatschen und feuerten uns an. Mit dabei meine Eltern, die aus Erfurt vorbeigekommen sind, Trainingspartner von Lauftraining.com und Team-u. Vereinskollegen. Doch so richtig konnte ich mich nicht auf die Zurufe konzentrieren, denn ich wollte auf dem Weg zum Wechselgarten und auch beim Wechsel etwas Zeit gewinnen, um mir einen größeren Vorsprung zu ermöglichen. Mit einem Satz sprang ich auf mein Rad, ausgestattet mit Lightweight Fernweg, welche ich vom Radwelt Sport zur Verfügung gestellt bekommen habe. Danke nochmal an dieser Stelle.
Ich ballerte los und konnte noch einige Meter gut machen, aufgrund meines schnellen Wechsels. Allein heizte ich für die erste 10km Runde. Auf der zweiten ging es dann sehr hektisch zu, da jetzt viele Triathleten auf die Strecke fuhren, sich große Gruppen bildeten, viele trotz ausreichendem Platz die ganze Straße einnahmen und nicht rechts fuhren. Trotz Motorrad musste ich oft erneut rufen, damit es nicht zu Kollisionen kam. Bereits auf der Olympischen Distanz kam es zur ein paar Unfällen.
Bei mir ist alles gut gegangen und es machte viel Spaß über den Rundkurs zu fegen. Dennoch verlor ich dadurch Zeit und der Vorjahres 2. kam näher. Auch an der Radstrecke standen viele Zuschauer, die super Unterstützung lieferten. Als Erster betrat ich die Wechselzone, gefolgt von Jens Oswald. Er konnte einen schnelleren Wechsel hinlegen und lief als erster auf die Laufstrecke. Zwei Sekunden später folgte ich.
Nun galt es meine zweite Stärke, das Laufen auszuspielen. Etwa zwei Kilometer liefen wir gemeinsam. Mit mehreren Tempoverschärfungen versuchte ich mich abzusetzen, was mir beim dritten Mal gelang. Meine Beine spielten mit und ich konnte den Pace halten und auf den letzten 2 Kilometern erhöhen. Auf dem letzten Kilometer wurde dann nochmal kräftig unterstützt von den zahlreichen Zuschauern an der Strecke. Als erster lief ich nach 01:01:32 h bei meiner Leipziger-Triathlon-Premiere über die Ziellinie. Es war ein toller Moment!
34 Sekunden später erreichte Jens Oswald das Ziel.
Was für ein heißes Rennen!

 


Ein großes Kompliment an den Leipziger Triathlon e.V. mit Cheforganisator Sven Bemmann und an alle Helfer und Zuschauer, die an der Strecke standen und super Unterstützung geliefert haben.

Glückwunsch an alle Sieger und Siegerinnen.
Olympische Distanz:
1. Platz:           Per Bittner (IBH Pro Triathlon Team/Füchse Osterburg)
                       Anja Meichsner (Leipziger Triathlon e.V.)
2. Platz:          Christian Otto (TV Dresden) 
                       Elisabeth Maria Haas (MRRC München)
3. Platz:          Sven Teuscher (Bike24 TriTeam Mitteldeutschland)

                       Konstanze Friedrich (TV Dresden)


Sprint-Distanz:
1.Platz:           Anna Maria Dietz (Pulsschlag)
2.Platz:           Jens Oswals (LFV Oberholz)

                      Corinna Trommler (SC DHfK Leipzig)
3.Platz:          Benjamin Heinz (SV Burkhardtsgrün)

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